Thinking-in-Interaction

Diagrammatik-Konzepte und der Medienwandel im Verhältnis von User-Interfaces, Informationsvisualisierung und Interaction-Design

Autor/innen

  • Christoph Ernst

DOI:

https://doi.org/10.15475/skms.2025.2.2

Abstract

Die zentrale These von Christoph Ernst, dass grafische Benutzeroberflächen (GUIs) und interaktive Datenvisualisierungen neue Formen der diagrammatischen Wissensproduktion ermöglichen, stützt sich auf medienwissenschaftliche und semiotische Ansätze sowie auf die Arbeiten von Johanna Drucker und Robert Brandom. Demnach kann diagrammatische Wissensproduktion als eine Praxis des „Explizit-Machens“ (Brandom) verstanden werden, die sich ständig neuen medialen Bedingungen anpasst. Ernst plädiert daher dafür, dass auch die aktuellen Diagrammatikbegriffe und -konzepte auf neue technische Entwicklungen im Kontext von Interaktivität reagieren und entsprechende konzeptuelle Anpassungen vornehmen sollten.

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Veröffentlicht

2025-03-14

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Thinking-in-Interaction: Diagrammatik-Konzepte und der Medienwandel im Verhältnis von User-Interfaces, Informationsvisualisierung und Interaction-Design. (2025). Schriften Zur Kultur- Und Mediensemiotik | Online, 14, 47-88. https://doi.org/10.15475/skms.2025.2.2